Xenia Gerdes
Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Ausbilderin für Walking In Your Shoes® und KiTE® - Methode
in Hamburg und Oldenburg
Mobil: 0174 982 1144
Xenia.Gerdes@Wifaki.de

Walking In Your Shoes® Ausbildung

Sicherlich haben Sie schon erlebt, dass Sie mit einem Ihrer Kunden in einem Therapie-, Coaching- oder Beratungsgespräch saßen und mit Ihrer Kommunikationstechnik nicht weitergekommen sind. Das Gespräch kam ins Stocken und Ihnen fehlten die Ideen, um die Sitzung weiter zu führen.

Oder Sie hatten einfach das Gefühl, es wäre schön die gezeigte Problematik Ihrem Kunden sichtbar zu machen, um ein besseres Verständnis für die jetzige Situation zu bekommen.

Walking In Your Shoes ® bietet die Möglichkeit sich die Themen / Anliegen von einer tieferen Ebene – die Ebene des Herzens – anzusehen, anzuhören, um somit ins Verständnis für sich zu bekommen.

Sie können als Walking In Your Shoes ® – Leiterin / Leiter zusammen mit Ihrem Kunden das Thema / Anliegen frei von alten Mustern, Wahrnehmungen und rationalen Denken neu begegnen und darauf Ihre weiteren Sitzungen aufbauen.

 

Ablauf der Ausbildung

Im ersten Block beginnt mit etwas mehr Theorie: die Entstehung, die Geschichte und die Grundlagen von Walking In Your Shoes®. An diesem Wochenende können Sie schon Ihre ersten „Walks“ leiten, damit Sie sich gut vorbereitet fühlen, für Ihre eigenen selbst organisierten Praxisgruppen.

Es ist erforderlich während der Ausbildungszeit an mindestens acht vollen Tagen (oder mehr) in einer selbst organisierten Gruppe die Anwendung zu üben.

Die anschließenden drei Blöcke stehen zur Verfügung um die Fragen und Schwierigkeiten zu besprechen, die aus den selbst organisierten Praxisgruppen stammen (sowie auch alle anderen Fragen rund um Walking In Your Shoes®). Der Praxisteil an diesen Wochenenden wird vertieft und erweitert um z. B. die Arbeit in der Einzelsitzung, die Co-Leitung usw. kennenzulernen.

An allen vier Wochenenden besteht die Möglichkeit, und es wird auch empfohlen, Ihr eigenes Anliegen / Themen walken zu lassen.

Nach der Vollendung der Ausbildung sind Sie in der Lage Walking In Your Shoes® für sich selber sowie in Gruppen bzw. Einzelsitzungen zu leiten.

 

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Die Ausbildung ist für jeden geeignet, der sich physisch und psychisch in der Lage fühlt, diese Methode eigenverantwortlich für sich oder in beratenden und sozialen Berufen anzuwenden. Mit dem Erhalt des Zertifikats wird vorausgesetzt, dass Sie das Selbstverantwortliche, Freie und Ungebundene dieser Methode unterstützen, mittragen und weiterführen.

 

Inhalt der Walking In Your Shoes® Ausbildung

  • Theoretische Grundlagen, Entstehung und Entwicklung von Walking In Your Shoes®
  • Grundwissen über Prozesse in einem Gruppenkurs
  • Praktische Erfahrung
  • Eigenes Üben in Arbeits-Gruppen (Peer Groups)
  • Arbeit in kleinen Gruppen und in der großen Gruppe
  • Simulation: Arbeit mit nur einem Klienten, Einzelarbeit
  • Vorgespräch „ Worum geht es?“ Rolle finden
  • Begleitung des Teilnehmers
  • Viele „Walking“ Arten, wie z. B.:

– Krankheits- / Symptome – Walk

– Doppel – Walk

– Verdeckter – Walk

– Entscheidungs – Walk

– Tier – Walk

– Personen – Walk

– Elemente – Walk (z. B. das höhere Selbst, die Sicherheit, der Erfolg, der blinde Fleck)

– eigene Rollen selbst walken

 

  • Nachgespräch: Wenn die Klientin / der Klient völlig ratlos ist und nicht weiß, was der Walk ihr/ihm sagen soll. Was würden Sie vom Walk mitgeben? Was war wesentlich?
  • Leiten: Mit und ohne Co-Begleitung des Leiters oder einer anderen Person.

 

 

Wie funktioniert Walking In Your Shoes ®?

Aus meinem E-Book Walking In Your Shoes für Existenzgründerinnen /Existenzgründer

Walking In Your Shoes® kann in Gruppen durchgeführt werden und auch in einer Einzelsitzung. Der Unterschied besteht darin, dass während einer Einzelsitzung die Leitung auch gleichzeitig der/die Walkerin ist. Und natürlich gibt es bei einer Einzelsitzung kein Feedback vonseiten der Gruppe.

Um den Ablauf zu erklären, nehme ich das Beispiel:

Die Geschäftsidee in einer Gruppe mit meiner Leitung „walken“ lassen.

Wir starten mit dem Vorgespräch, indem wir uns Ihrem Thema widmen. In diesem Gespräch überlegen wir gemeinsam, wie wir für diesen „Walk“ die Rolle benennen. Das muss für Sie, und nur für Sie, stimmig sein, denn es geht dabei um Sie. Sie möchten die Rolle „Meine Geschäftsidee“ benennen (dabei braucht niemand zu wissen, um was für eine Geschäftsidee es sich handelt).

Als Nächstes wählen Sie aus der Runde eine Person aus. Wenn der/die Teilnehmer/in damit einverstanden ist, die Rolle zu übernehmen, übergeben Sie ihm/ihr diese.

Sie dürfen sich wieder setzen und sich nun den „Walk“ ansehen.

Der/die Walker/in beginnt im Raum zu gehen, und wenn er/sie bereit ist, beginnt der „Walk“ mit den Worten: „Ich bin jetzt die Geschäftsidee von…..(Ihr Name)“. Ab dem Moment, indem diese Worte ausgesprochen werden, ist der/die Walker/in in der Rolle Ihrer Geschäftsidee.

Sie beobachten und ich (als Leiterin) stelle die Fragen an den/die Walker/in. Ich kann Ihnen keine Auflistung der Fragen geben, denn diese sind bei jedem „Walk“ unterschiedlich. Es kommt nun darauf an, was der/die Walker/in sagt, wie die Körperhaltung sowie die Bewegungen sind und wie es sich im Ganzen entwickelt.

Um ein Beispiel zu geben: Nehmen wir an, der/die Walker/in „schlurft“ vor sich hin, geht ganz langsam, zeigt wenig Energie, dann können die Fragen gestellt werden:

–   „Warum gehst Du so langsam?“ oder

–   „Warum hast Du so wenig Energie?“

Der/die Walker/in spürt nun in sich hinein und kann die Fragen einwandfrei beantworten. Als Antworten könnten z. B. kommen:

  • “Da sind so viele Menschen.“

oder

  • „Ich muss vorsichtig sein.“

Und so erhalten wir mit weiteren Fragen und mit unseren Beobachtungen sowie den weiteren Antworten die nötigen Informationen für Ihre Geschäftsidee.

Während Sie beobachten, kommen Sie immer mehr in den Prozess des Verständnisses für Ihre Geschäftsidee, die auf einer viel tieferen Ebene – der Ebene des Herzens – liegt.

Nach etwa zehn bis zwanzig Minuten ist der „Walk“ vorbei. Nun „entlassen“ Sie den/die Walker/in aus seiner/ihrer Rolle.

Anschließend wird über den „Walk“ gesprochen – was haben Sie wahrgenommen, was habe ich als Leiterin wahrgenommen?

Wenn Sie möchten, erhalten Sie noch ein Feedback aus der Runde. Es kann sein, dass die Teilnehmer noch ganz andere Wahrnehmungen hatten. Das entscheiden Sie, wenn es soweit ist.

Das war es schon. Sie besitzen nun aus dem „Walk“ gewonnene Informationen und können entscheiden, wie, wann und ob Sie diese umsetzen bzw. einsetzen möchten.

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